Eine einfache Firmenwebseite mit wenigen Unterseiten kostet bei mir ab 600 €, eine typische Seite für einen Handwerksbetrieb oder eine Praxis mit fünf bis acht Unterseiten ab 1.200 €. Dazu kommen laufende Kosten für Hosting und Pflege. Was am Ende auf der Rechnung steht, hängt vor allem von fünf Dingen ab.
Wovon der Preis abhängt
- Umfang. Eine Seite mit Startseite, Leistungen und Kontakt ist schneller gebaut als zehn Unterseiten mit Galerie und Blog.
- Texte und Fotos. Liegen sie schon vor, spart das Zeit. Muss jemand Texte schreiben oder Fotos machen, kostet das zusätzlich. Eigene Fotos von Betrieb und Team wirken fast immer besser als Bilder aus einer Bilddatenbank.
- Funktionen. Ein Kontaktformular gehört dazu. Terminbuchung, Online-Shop, ein Bereich für Kunden oder mehrere Sprachen machen eine Seite deutlich aufwendiger.
- Abstimmung. Bei mir sind zwei Korrekturrunden im Preis enthalten. Wer viele Runden braucht, bezahlt die zusätzliche Zeit.
- Baukasten oder individuell. Ein Baukasten ist im Einstieg günstig, kostet aber jeden Monat und bindet Sie an den Anbieter. Eine individuell programmierte Seite kostet einmalig mehr, kann dafür schneller laden und lässt sich bei einem Wechsel mitnehmen.
Was es bei mir kostet
| Paket | Umfang | Preis |
|---|---|---|
| Starter | 1 bis 3 Seiten | ab 600 € |
| Business | 5 bis 8 Seiten | ab 1.200 € |
| Premium | ab 10 Seiten | ab 2.500 € |
| Sonderlösung | nach Anforderung | ab 3.500 € |
Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer berechne ich keine Umsatzsteuer. Was genau in den Paketen steckt, steht auf der Seite Preise.
Laufende Kosten nicht vergessen
Eine Webseite braucht einen Server, eine Domain, ein Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung, regelmäßige Updates und Sicherungen. Bei mir kostet das ab 20 € im Monat. Wer zusätzlich ab und zu Texte ändern lassen möchte, nimmt eine Wartungspauschale ab 35 € im Monat.
Dazu kommen Rechtstexte wie Impressum und Datenschutzerklärung. Dafür gibt es spezialisierte Anbieter, etwa Rechtstexte im Abo von Kanzleien oder Verbänden. Planen Sie dafür ein eigenes kleines Budget ein.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Es gibt einen Festpreis, und der Umfang ist beschrieben: welche Seiten, welche Funktionen, wie viele Korrekturrunden.
- Die laufenden Kosten und die Kündigungsfrist stehen im Angebot.
- Es ist klar geregelt, wem die Domain gehört, und bei einem Wechsel bekommen Sie alle Dateien.
- Es steht fest, wer Updates und Sicherungen macht und was eine spätere Änderung kostet.
- Niemand verspricht Ihnen Platz 1 bei Google. Das kann niemand seriös zusagen.
Mein Rat: klein anfangen
Eine schnelle, übersichtliche Seite mit Ihren Leistungen, Ihrem Einzugsgebiet und einem einfachen Weg zur Anfrage bringt mehr als zehn Unterseiten, die niemand liest. Ausbauen können Sie später, wenn Sie wissen, wonach Ihre Kunden fragen.